Lost in Budyšin
In fünf Folgen befassen sie sich mit der Geschichte von Häftlingen aus der Zeit des Nationalsozialismus, der sowjetischen Besatzungszone und der DDR: eine Künstlerin im Widerstand, ein unbequemer theaterliebender Jugendlicher, ein junger Sportler auf der Flucht, ein sorbischer Dichter – ihre Geschichten eröffnen neue Perspektiven auf Haft, Identität, Erinnerung und den Wert von Demokratie und Freiheit.
„Man muss sich ja überlegen, wir beide sind 19 – und dann sollst du für die nächsten 25 Jahre ins Gefängnis gehen, find ich völlig krank“, sagt Vincent. Er brachte den Podcast nicht nur durch sein technisches Know-how in Form, sondern auch durch sein Verknüpfen zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
„Die Story muss man halt kennen – sonst wirken die Bilder nicht wie aus der Zeit einer der schlimmsten SS-Einheiten“, erklärt Emma. Sie schafft es, Akten, Bücher und Interviews in ihren geschriebenen Fällen zum Leben zu erwecken.
Ein Podcast der Gedenkstätte Bautzen / Stiftung Sächsische Gedenkstätten, produziert von jungen Stimmen für eine neue Generation des Erinnerns.